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Ausstellungen und Kunst |
| ...ganz schön kunstvoll! Zahlreiche Künstler haben sich mit dem Projekt Landesgartenschau beschäftigt und ihre Ideen entwickelt.
In allen drei Geländeteilen finden Sie unterschiedliche Kunstobjekte, die teils Sieger eines Wettbewerbs sind und teils Projektarbeiten für einen bestimmten Ausstellungsbereich.
Lassen Sie sich inspirieren, und genießen Sie die Kunst auf der Gartenschau!
| | Die Sieger des Kunstwettbewerbs | | Anfang 2007 wurde von der Landesgartenschau Neu-Ulm 2008 GmbH ein Kunstwettbewerb ausgeschrieben. Professionelle Künstler konnten sich hier um die Ausstellung ihres Kunstwerkes auf der Gartenschau bewerben. Ziel dieser Ausstellung ist es, den Besuchern die Wirkung, die Kunst im Freiraum hervorrufen kann, zu demonstrieren. Ohne weitere Vorgaben konnten die Künstler auf unterschiedliche Aspekte des Geländes reagieren.
Dementsprechend vielseitig fielen auch die eingereichten Entwürfe aus. Die insgesamt 70 anonym eingereichten Arbeiten wurden von einer Fachjury gesichtet und bewertet. Die Auswahl fiel auf 7 stilistisch und inhaltlich sehr unterschiedliche Objekte, die dem Besucher nun auf dem Weg durch das Gartenschaugelände begegnen – zum Nachdenken, Staunen oder auch zum Schmunzeln.
Die ausgewählten Kunstobjekte: | | Einschnitt (1. Preis)
Künstler: Herbert Mack, Neu-Ulm Standort: Wiley, auf der Erdskulptur
Der Grafiker Herbert Mack nähert sich dem Thema des „Einschnittes“. Weithin sichtbar setzt er ein rotes Quadrat auf die Erdskulptur im Wiley. Eine Aussparung in der Mitte des Objektes lässt die Idee des „Einschnittes“ sichtbar werden.
Das Refugium der Habachtstellung (2. Preis)
Künstler: Reiner Schlecker, Neu-Ulm Standort: Glacis, Rasensenke
Reiner Schlecker, dessen Arbeiten sich durch einen hintersinnigen Witz auszeichnen, gestaltet eine kugelige Metallplastik, die einen Buchsbaum darstellen soll, der einer Hasensippschaft als Versteck dienet. Nur die aufgestellten Ohren der Tiere sind zu sehen.
Klanginstallation „Garten“ (2. Preis)
Künstler: Kurt App, Stuttgart Standort: Wiley, Verborgene Gärten
Kurt App spricht mit seiner Installation die poetische Ader der Besucher an. Seine Klanginstallation aus einfachen akustischen Grundelementen lehnt sich an natürliche Klangkompositionen an und soll Assoziationen an die Geräuschwelt eines Gartens hervorrufen.
Mal hier, mal da
Künstler: Michael von Brentano, Seeshaupt Standort: Wiley, Sommerarena
Michael von Brentano setzt einen ironischen Gegenpol zur Perfektion gestalteter Gärten. Seine raumgreifende Installation 30 blau gefärbter „Maulwurfshügel“ soll Irritationen hervorrufen.
Bildwandler
Künstlerin: Almut Glinin, Stutgart Standort: Glacis, Zauberwald
Umgeben von einer strengen Quaderkonstruktion installiert Almut Glinin eine mit Wasser gefüllte Glaskugel, in der sich das Licht und die Umgebung bricht. Der Besucher erlebt so eine transformierte Wirklichkeit.
Gehölz
Künstlerin: Heidemarie Ziebandt, Steinenkirch Standort: Glacis, Rasensenke
Heidemarie Ziebandt erzeugt in der neuangelegten Rasensenke im Glacis die raumgreifende Vision vom Zustand der Fläche, wenn sie ohne menschlichen Einfluss geblieben wäre. Ihre Arbeit besteht aus 150 Holzpfählen, die in unterschiedlichsten Neigungswinkeln aus der Erde ragen und an ein Gehölz erinnern sollen. Weitere Informationen zu den Künstlern und Ihren Projekten finden Sie hier.
| |  | | Ein Ausstellungsprojekt von Stucken Art Consulting
Im Rahmen der Landesgartenschau 2008 findet eine Ausstellung mit 5 zeitgenössischen Künstlern im Innenraum der Caponniere 4 und neben dem historischen Gebäude statt. Die Caponniere nimmt als eine der wenigen historischen Bauten in Neu-Ulm und Bestandteil der Bundesfestung Ulm einen sehr hohen Stellenwert auf der Landesgartenschau ein. Dies betrifft gleichermaßen die bauliche wie die geschichtliche Bedeutung des Gebäudes für die Stadt Ulm.
Klang: Tanja Hemm (Nürnberg) Jede Örtlichkeit ist durch ihre architektonischen, akustischen und alltäglichen Parameter einmalig. Aus dieser Einmaligkeit erarbeitete Tanja Hemm für die Caponniere eine Komposition. Die Klanginstallation entsteht aus dem Wechselspiel zwischen Komposition, Örtlichkeit und Hörer.
Installation: Karen Irmer (Augsburg) Die Arbeiten von Karen Irmer sind diskrete und sehr einfühlsame Eingriffe, die sie in die Architektur vorhandener Räume oder in fotografischen Serien vollzieht. Die Caponniere hat die Künstlerin in eine fremdartige karge Landschaft gestellt, die wir nur von innen, nicht jedoch von außen sehen können.
Skulptur: Ingrid Martin (Schrobenhausen) Das Thema von Ingrid Martin ist der Scherenschnitt, der sowohl in Holz als auch in Stahl auf- und ausgearbeitet wird. Die Künstlerin zeigt eine mehrteilige, ortsbezogene Stahl-Skulpturengruppe neben dem Gebäude, die so ein „historisches Zeitfenster“ erschließt und sich mit der besonderen Funktion des Festungsbaus auseinandersetzt.
Malerei: Jürgen Paas (Essen) Jürgen Paas lässt sich in seiner künstlerischen Arbeit kaum auf die Kategorien Bild, Bildobjekt, Plastik oder Rauminstallation festlegen. Unbestritten geht er aber von einer malerischen Position aus. In der Caponniere präsentiert er die Rauminstallation „Floralfarben“, 15 farbige, mit floralen Begriffen bedruckte Kunststoffblöcke auf beweglichen Rollplateaus.
Licht: Albert Weis (Berlin) Die Installationen von Albert Weis nehmen Bezüge zum Ausstellungsraum auf und überlagern diesen mit räumlichen und gesellschaftlichen Referenzen sowie mit der unmittelbaren Umgebung. Für den Innenraum der Caponniere hat der Künstler eine mehrteilige Lichtinstallation konzipiert.
| |  | | | Die ehemalige Wagenremise der Stadtgärtnerei Neu-Ulm beherbergt für die Dauer der Landesgartenschau Atelier- und Ausstellungsflächen für professionelles, zeitgenössisches Kunsthandwerk mit hohem künstlerischen Anspruch. Wie ein lebendiges Schaufenster zeigen sich hier ganz unterschiedliche künstlerischer Stile: Keramiker, Metallgestalter, Korbflechter, Glaskünstler, Bildhauer, Buchdrucker, Gold- und Silberschmiede, Handweber, Schreiner, Modedesigner, Kunstschmiede, Glasbläser, Filzer, Drechsler, Puppenmacher, Holzgestalter, Textilgestalter und ihre Arbeiten.
Am Werktisch, mit Fotos oder Dokumentationen gewähren die Gestalter in der Remise Einblicke in ihren Arbeitsalltag: hautnah erleben wie ein Krug gedreht, eine Stola gewebt, ein Kopf geschnitzt oder eine Schale geflochten wird.
Vom hohen Norden bis aus der Alpenregion kommen jede Woche 5 Künstler mit unterschiedlichen Arbeiten und sorgen für den Szenenwechsel. Übersicht der Künstler (pdf) | |  | | | Im Inneren des alten Gewächshauses der ehemaligen Stadtgärtnerei entstand mittels Gartenschläuchen und den dazugehörigen Steckkupplungen und Verzweigungen eine Rauminstallation. Hierzu wurde ein wirres Gespinst aus 900 Metern Gartenschlauch in Verbindung mit zahlreichen Schlauch-Steckkupplungen und Y-Verzweigungen geschaffen.
Gerade die Morbidität des alten Glashauses in Verbindung mit dem „reinen“ Werkstoff Kunststoff (Schläuche und Kupplungen) und der dazugehörigen Innenbepflanzung als Gegenpool, stellt einen einzigartig ästhetischen Reiz dar. Künstler: Claude Stockinger, www.stockingerart.de
| |  | | | Phänomikon – Physik ist cool
Einen Ball zum Schweben bringen? Ohne Berührung einem Instrument Klänge entlocken? Warum fallen gleiche Gegenstände unterschiedlich langsam?
Dies alles und noch viel mehr kann im Phänomikon entdeckt werden.
Hier stehen Spiel und Spaß im Vordergrund. Anfassen ist ausdrücklich erwünscht! Phänomikon will einladen, sich spielerisch mit der Natur der Dinge – der Physik - zu beschäftigen. Denn eines ist klar: Jedermann kommt während eines normalen Tages ständig in die Berührung mit Physik. Ob es um das Verschicken von E-Mails, das Kühlen von Lebensmitteln oder das Fahren eines Autos geht.
Die Initiatoren von Phänomikon - Ulmer Studenten verschiedenster Fachrichtungen- sind fasziniert von der Naturwissenschaft. Und sie möchten davon vor allem Kindern und Jugendlichen etwas weitergeben, die Physik meist nur aus dem Schulunterricht kennen. Physik ist eine Naturwissenschaft voller Leben und kein langweiliges Schulfach voller Formeln!
Die "Phänomikon - Physik ist cool"-Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Universität Ulm mit der Innovationsregion Ulm. |
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